Leben mit Literatur

Kategorie: Gesehen

Die zwei Klassen der Zukunft

Die Zeitmaschine: Der Film von 1960 ist Trash, das Buch feinste Literatur.

Auf der Suche nach trashiger Unterhaltung landete ich wieder einmal in der Vergangenheit. Oder in der gedachten Zukunft. Denn diese Zukunft liegt mittlerweile auch schon hinter uns, was in der Verfilmung Die Zeitmaschine von H.G. Wells ziemlich deutlich wird. Auf jeden Fall musste ich nach dem Film von George Pal aus dem Jahr 1960 noch einmal das Buch lesen.

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Die letzten Fragen der Menschheit

Nicht nur das Titelbild ist berauschend, auch Boyles Sprache passt sich wieder beeindruckend dem Thema an: Das Licht von T.C. Boyle ist ein lesenswerter Roman.

Literatur schenkt Erfahrungen. Sie sorgt im besten Fall für einen Rausch. Dann sogar ohne die ungesunden Konsequenzen, die eine substanzielle Einnahme im wirklichen Leben mit sich bringt. Tragisch dabei ist es, dass ausgerechnet diejenigen, die uns diesen fiktiven Rausch ermöglichen, unter der künstlich heraufbeschworenen Bewusstseinserweiterung gelitten haben oder leiden wollten. Edgar Allan Poe und sein Laudanum – in Wein gelöstes Opium – ist ein Beispiel von vielen. Näher liegt manchen vielleicht noch Georg Trakl, der als Apotheker leichten Zugang zu Morphinen hatte. Auch T.C. Boyle kennt sich mit synthetischen Drogen aus, weshalb ein Roman wie Das Licht so unglaublich in die Tiefe geht.

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