So fing es an

Sie haben ihren Zauber nie verloren, auch für mich nicht: Die Merseburger Zaubersprüche. Wolfgang Beck hat alle Informationen zu den heidnischen Texten zusammengetragen.

Jede Geschichte deutschsprachiger Literatur, die etwas auf sich hält, nennt früh die Merseburger Zaubersprüche. Und das ist in mindestens zweifacher Hinsicht kein Wunder: Die Texte gelten als eines der wenigen frühen Zeugnisse, die einen Bezug zur germanischen Mythologie haben, sind aber im christlichen Umfeld aufgezeichnet. Außerdem liest sich die Entdeckung durch den Historiker Georg Waltz (1813 bis 1886) wie ein Krimi. Hinzu kommt natürlich eine Rezeptionsgeschichte, die besonders in der Literatur sehr faszinierend ist, wie ich finde. Wer sich einen guten Überblick verschaffen will, liest Die Merseburger Zaubersprüche – Eine Einführung von Wolfgang Beck.

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Von Aafjes bis Zapponi

Begleiter seit den Studienjahren und viel besser als Wikipedia: Rein A. Zondergelds Lexikon der Phantastischen Literatur.

In meinem Beitrag über das neue Münchhausen-Buch von Anna von Münchhausen hatte ich kurz Rein A. Zondergeld und sein Lexikon der phantastischen Literatur erwähnt. Das Buch ist seit meinen Studienjahren ein treuer Begleiter, hat mich also schon bedient, als vom Internet kaum eine Rede war, geschweige denn von Wikipedia. Und ganz ehrlich: Ich nutze es noch immer.

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