Alles fließt

Die letzten ihrer Art ist der gelungene dritte Teil des Klimaquartetts von Maja Lunde. Er vertieft die Erkenntnisse aus Bienen- und Wassergeschichte.

Anfangs war ich gar nicht so erpicht auf diesen Roman. Ich fand Die Geschichte der Bienen sehr gut und dann auch Die Geschichte des Wassers, wobei mit hier als Titel „Blau“ noch besser gefallen hätte, und dachte schon: nun ist es auserzählt. Ich las per Zufall (ich weiß nicht mehr wo) eine Rezension zum dritten Teil des Klimaquartetts und erfuhr von einer Pferdegeschichte. Da ich Pferde zwar interessant und schön finde, mehr aber auch nicht, wollte ich die Lektüre hintenanstellen. Dann aber fand ich über den Hörverlag die Besetzungsliste des Hörbuchs – und lies mir die Lunde vorlesen. Zum Glück.

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Das große Summen

In Maja Lundes Bienengeschichte geht es vor allem um Beziehungen. Alles hängt mit allem zusammen. Und wir haben die Verantwortung.

Es gibt dieses eine Zitat, das mich die ganze Lektüre von Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde hindurch begleitet hat. Dabei ist gar nicht klar, ob es von Albert Einstein stammt – was in der Konsequenz des Gesagten auch kaum eine Rolle spielt, höchstens die Auffassung verstärken kann, dass der Urheber, der ja das ganze Universum erklärt, einfach recht haben muss: „Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.“

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