Leben mit Literatur

Schlagwort: Rechtsextremismus

Rückkehr nach Ystad

Plötzlich brennt ein Asylbewerberheim. Was passiert hier? In Ystad gerät die Welt aus den Fugen.

Ich war beim Blick auf das Bücherregal neugierig geworden: Funktioniert der Krimi nach 19 Jahren noch? Kann ich mich wieder in Wallander vertiefen? Bin ich wieder ganz drin in der Welt in und um Ystad? Und ich kann sagen: Dreimal ja. Henning Mankell funktioniert noch immer, vielleicht schon ein bisschen mehr als historischer Krimi, als Geschichte ohne Smartphone und modernste Polizeimethoden. Bei Mörder ohne Gesicht sind die Reaktionen auf einen stärker aufflammenden Rechtsextremismus wichtig, den Mankell hier mit „Ausländern“ in Verbindung bringt und einer brennenden Asylbewerberunterkunft. Und mit der staatlichen und bei manchen Menschen ausgeprägten Unfähigkeit, mit dem Anderssein fertig zu werden. Auch der Ermittler hat da so seine Probleme.

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Hungrige Bestien

Kaum wabern Rassisten durch die höchsten Sphären der Politik, lese ich Jussi Adler Olsens Verachtung. Einen Krimi also, in dem es um furchterregende Machenschaften furchterregender Rechtsextremer geht. Und somit auch um Euthanasie, der selbstgerechten „Vernichtung unwerten Lebens“.

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